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Bremen, Prägestätte

Bremen, 2 Mark 1904 J
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Bremen, 2 Mark 1904 J

Schon im Mittelalter befand sich in der Hansestadt eine Prägestätte der Erzbischöfe von Bremen. 1541 erwarb die Stadt das Münzrecht und übte es sehr umfänglich in Form von Goldgulden, Dukaten, Talern und Kleinmünzen aus. Seit 1672 beschränkte sich die Prägetätigkeit nur noch auf Kleinmünzen, hauptsächlich auf Groten und Schwaren. Mitte des 18. Jhdt. führte Bremen die Goldwährung auf Grundlage der deutschen Pistole zu 5 Talern bzw. des französischen Louis d'ors ein, welche bis zur Einführung der Reichsgoldwährung 1872 beibehalten wurde. Seit dem 19. Jhdt. wurden neben Kleinmünzen auch wieder größere Silbermünzen bis zum Halbtaler zu 36 Groten geprägt. 1859 wurde die Münzstätte in Bremen geschlossen und die meisten Prägeaufträge an Braunschweig abgegeben. Die ab 1863 ausgegebenen Gedenktaler, z.T. mit der Wertbezeichnung "Taler Gold" entstanden in Hannover. Die 1904-1907 geprägten Reichsmünzen zu 2, 5, 10 und 20 Mark wurden in Hamburg geprägt.


Literatur


Von "http://www.numispedia.de/Bremen%2C_Pr%E4gest%E4tte"

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