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Bodenseebrakteat

Bodenseebrakteaten sind einseitige Pfennige, die in etwa 30 Münzstätten im Währungsgebiet des Konstanzer Pfennigs in der Zeit zwischen 1180 und 1330 geprägt wurden. Es ist das Gebiet zwischen Schaffhausen, Sigmaringen, Ulm, Memmingen, Kempten, Feldkirch, Toggenburg und Stein am Rhein. Die Bodenseebrakteaten haben meist einen Durchmesser von etwa 20 mm, ein Gewicht von knapp einem halben Gramm, und die meisten haben um das Münzbild einen Wulstreif und einen Kranz von etwa 30 Perlen, später auch manchmal Kreuzchen und Quadrate anstelle der Perlen. Sie unterscheiden sich damit in ihrem Aussehen deutlich von anderen Brakteatengruppen, z. B. den mitteldeutschen Brakteaten.

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Konstanz, um 1250. Auf einer Leiste zwischen zwei Kronen die Schriftzeile CHRONA.

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Abtei Reichenau, Münzstätte Radolfzell, um 1240. Mitriertes Hüftbild mit Krummstab und Buch. Im Feld drei Ringel, zwei Kreuze, eine Lilie und ein Fisch.

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Lindau, um 1180-1190. Linde mit dreiteiliger Wurzel und 7 Blättern.

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Ulm, um 1245-1250. Die Brustbilder eines gekrönten Paares, das zwischen sich einen Reichsapfel hält.

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Ulm, 1250-1270. Oberteil eines Adlers, darunter ein gekrönter Kopf.

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Überlingen, 1230-1240. Nach links schreitender Löwe mit gekröntem Menschenkopf.

Von "http://www.numispedia.de/Bodenseebrakteat"

Diese Seite wurde bisher 1813 mal abgerufen. Diese Seite wurde zuletzt geändert um 23:43, 17. Aug 2005. Inhalt ist verfügbar unter der Creative Commons.


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