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Bern, Prägestätte

Bern als ehemals grösster Kanton der Schweiz prägte für sich und seine Vogteien seit dem Mittelalter Münzen. Seit 1492 war ein wichtiger Nominal der Batzen zu 4 Kreuzern. 1652 wurde der Batzen im Gefolge der Kipper- und Wipperzeit des 30-jährigen Krieges auf 50 % abgewertet. 1777 wurde eine neue Münzordnung erlassen, wonach 25 Batzen (100 Kreuzer) eine Krone bildeten. Noch bevor sich diese Ordnung durchsetzen konnte, besetzten die Franzosen 1798 die Schweiz und schufen eine neue Münzordnung auf der Basis 1 Franken = 10 Batzen = 100 Rappen. Der Franken entsprach damals 1 1/2 Franc Frankreichs. In der Mediationszeit (nach 1803) kehrten die Kantone zu ihren alten Münzeinheiten zurück, prägten aber weiterhin Franken, Batzen und Rappen (bis 1848). In Bern galt damals der Gulden 15 Batzen (60 Kreuzer) und 10 2/3 Gulden gingen auf den Louis d'or. (Zürich 10 Gulden, Luzern 12 Gulden, Zug 12 1/2 Gulden, Schwyz 13 Gulden). Die Ostschweiz war dem süddeutschen Gulden im 24 Guldenfuss (24 Gulden pro Kölner Mark fein) angeschlossen. Graubünden hatte eine eigene Parität bei der der Gulden 70 Blutzger galt (60 Blutzger bildeten einen Franken). 1819 wurde der Franken im Verhältnis 81 : 80 abgewertet und später galt des französiche 5 Franc Stück 35, statt wie ursprünglich 33 1/3 Batzen. 1848/50 wurde der alte Franken zu 1.42 in den neuen Franken umgetauscht. (4,5 Gramm Feinsilber 4,175 Gramm beim Kleingeld).


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