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Belagerungsmünze

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Belagerungsmünzen gibt es aus den Kriegen des 16. bis 18. Jahrhunderts. Die befestigten Städte waren zwar von Mauern umgeben, aber dann kam der Gegner und griff mit Kanonen an, die Breschen in die Mauern schießen konnten. Seit dem Aufkommen der Artillerie war man in einer befestigten Stadt deshalb nicht mehr absolut sicher. Man brauchte Soldaten, die die Stadt aktiv verteidigten, und Soldaten wollten bezahlt werden, sonst liefen sie zum Gegner über. Wenn das vorhandene Geld für die Soldzahlungen nicht mehr reichte, prägte man behelfsmäßig Münzen z. B. aus dem Silber, das man in den Kirchen in Form von Kelchen, Schreinen und Kreuzen fand, oder die reichen Bürger stifteten ihr silbernes Tafelgeschirr. Bei späteren Belagerungen, im 19. Jh., wurde normalerweise Papiergeld ausgegeben.

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Landau, einseitige Belagerungsklippe 1713 zu 2 Gulden 8 Kreuzer aus dem eingeschmolzenen Tafelgeschirr des Festungskommandanten Prinz Karl Alexander von Württemberg.

Von "http://www.numispedia.de/Belagerungsm%FCnze"

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